Der Meeresatlas 2017 zeigt Ursachen und Lösungen für den Klima- und Müll-Stress der Ozeane. Demnach liegt die Lösung an Land – wir brauchen globale Vereinbarungen zu Recycling und vor allem Vermeidung.

Zum Tag des Meeres erklärte Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung: „Acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer und belasten Tiefsee und Meeresböden. So löblich die zahlreichen Initiativen auch sind, mit Müllsammelschiffen oder Barrieren den Plastikmüll zu beseitigen – sie gehen am Kern des Problems vorbei: Denn nur ein Prozent davon ist an der Meeresoberfläche tatsächlich auffindbar. Und nur 0,5 Prozent finden sich in den sogenannten ‚Müllstrudeln‘. Der Rest verteilt sich als Mikroplastik unsichtbar im Wasser und auf dem Meeresgrund. Mikroplastik lässt sich nicht mehr zurückholen.
Zerriebene Plastikabfälle, Kunstfasern, Abrieb von Autoreifen und Mikroplastik in Kosmetika und anderen Produkten sind die größten Verursacher. Daher liegt die Lösung an Land – wir brauchen wirksame, globale Vereinbarungen zu Recycling und vor allem Vermeidung.“ Mehr

 

Titelfoto: Greenpeace

Textquelle: UmweltDialog

 

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