Corona und die Klimakrise … und digitale Herausforderungen

Zugegeben: bis vor ein paar Tagen haben wir uns über den „Corona-Gruß“ noch lustig gemacht und uns gefragt, ob es auch 7 Jahre schlechten Sex gibt, wenn wir unsere Füße beim aneinander Kicken – anstatt des Händeschüttelns oder einer Umarmung zur Begrüßung – aus Versehen überkreuzt halten.

Dann haben wir begriffen, dass wir nicht ängstlich sind, wenn wir anfangen, einen Pandemie-Plan zu erstellen, sondern im Sinne einer fürsorglichen Gemeinschaft dazu beitragen, dass die Krise möglichst glimpflich verläuft.

Also beschlossen wir heute im Team, erstmal bis zu den Osterferien im Homeoffice zu arbeiten. Vorteil dabei ist natürlich auch, dass Alexandra bei ihren Kids ist, die ja nun auch bis zu den Ferien nicht in die Schule gehen können.

Was wir direkt merkten, ist jedoch, dass wir schon ein analoges Arbeiten gewöhnt sind. Klar nutzen wir diverse digitale Tools, die wir Euch vor ein paar Wochen vorstellten , allerdings sind wir analoge Kommunikation gewöhnt. Wir lieben es, uns erstmal einen Kaffee zu kochen, dann an unsere Projektwand zu schauen und mit Blickkontakt loszulegen – geht natürlich auch anders, wenngleich wir mit einer Mischung aus Telefonie und Skype starten mussten.

Auch merken wir jetzt schon, obwohl wir keine direkt betroffene Branche sind, wirtschaftliche Ausfälle, z.B. bei Workshops, Beratungsterminen oder Veranstaltungen. Das schmerzt einerseits, andererseits entschleunigt es enorm.

Es fühlt sich ein bisschen an wie das Arbeiten, was wir uns an so manchen Tagen wünschen, an denen mal wieder die vielen Termineinträge länger sind als der Kalenderslot anzeigen kann… so wie ein Tag, an dem es genug Zeit für Pausen und Muße beim Arbeiten gibt, die man sich nicht extra „vornehmen“ muss. Und das ist großartig!

Klar ist: Diese Krise spart Wege und schützt das Klima – manch ein Instagramer sagt, sie helfe bereits jetzt mehr als das Klimapaket der Regierung. Wir wissen es nicht, doch es ist interessant, wie man deutschlandweit mit einer Krise umgehen kann, welche Maßnahmen folgen, und zwar verbindlich, wenn eine Krise wirklich als direkt bedrohlich wahrgenommen wird – im Gegensatz zum Umgang und dem Empfinden Vieler in Bezug auf die #Klimakrise.


Das stimmt uns nachdenklich und hoffnungsvoll. Denn es geht nicht darum, die Krisen gegeneinander auszuspielen.

Wohl aber darum, nun zu überlegen, was wir daraus für unseren zukünftigen Umgang mit dem Klimawandel ziehen können. Plötzlich funktioniert ein umsichtiges Verhalten jedes Einzelnen für Andere, Fremde (wir machen Homeoffice, damit sich Ältere nicht anstecken und das Gesundheitssystem nicht überlastet), flächendeckende Maßnahmen und ökonomische Ausgleiche für Unternehmen.

Daher: lasst uns alle das Beste draus machen und uns auf das Wesentliche besinnen – und uns ganz viel mitnehmen für „danach“ ❤🙏

Eure Marlene

#loveandpeace

 

 

 

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