Staub wischen ist als Thema nicht wirklich sexy. Wir wagen uns vor einem Frühlingswochenende aber auch in die Untiefen langweiliger Themen. Voraussetzung: jede*r von uns ist davon betroffen. Die einen früher, die anderen später. Je nach Flusentoleranz. Deshalb jetzt vor dem Wochenende:

Grundsätzlich sammelt sich in gut belüfteten Räumen – Stoßlüften = kurzer Durchzug – weniger Staub. Durchziehende Luft trägt laut Umweltbundsamt mehr Staub hinaus als herein. Und natürlich: je weniger Nippes Ihr auf Fensterbänken, Schreibtischen und Regalen stehen habt, desto weniger Staub bleibt liegen. Irgendwann ist es aber trotzdem so weit.

Die Wissenschaft (kleiner Scherz) unterscheidet feuchtes und trockenes Wischen. Feucht wischen könnt Ihr mit einem üblichen Baumwollappen. Vorteil: natürliches Gewebe. Nachteil: geringere Ausbeute und höherer Wasserverbrauch. Oder Ihr wischt mit einem Mikrofasertuch. Hier verhält es sich genau umgekehrt. Dazu kommt allerdings das Problem der Entsorgung der Mikrofasern. Unsere Meinung: Mikrofasern sind möglichst zu vermeiden.

Trocken wischen könnt Ihr natürlich mit einem Baumwolltuch auch. Das läuft aber letzten Endes auf’s Gleiche hinaus: geringere Ausbeute und letzten Endes muss der Lappen auch mit Wasser gereinigt werden. Erheblich effizienter arbeiten Staubwedel mit austauschbaren Mikrofasertüchern. Die sind nach unserer Meinung auch wegen der Entsorgung allerdings no go. Es gibt auch Staubwedel – zwar Mikrofaser, aber kein Tuchaustausch – die sich mit warmem Wasser reinigen lassen und ewig halten. Der Rest bleibt Eurer Kreativität vorbehalten. Mehr

 

 

Titelbild: Utopia/pixabay

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