Die heute in der Landwirtschaft gebräuchlichen Hybridsamen haben zwei Gesichter. Das daraus gezogene Obst und Gemüse hat durchweg die gleichen Eigenschaften, wie z.B. beständig gutes Aussehen in Form und Farbe. Weiterhin sind die Erträge von Hybridpflanzen um einiges höher als die von Nicht-Hybriden. Außerdem sind sie weniger anfällig für Krankheiten oder Schädlinge.

Die Kehrseite: Hybridpflanzen sind gewissermaßen Einwegpflanzen. Die aufwendig herangezüchteten Eigenschaften verlieren sich bereits in der zweiten Generation wieder. Für Nachzüchtungen ist das Hybridsaatgut nicht geeignet. So sind die Landwirte gezwungen, jedes Jahr aufs Neue das teure Saatgut zu kaufen und damit – bereits jetzt – der Monopolstellung weniger großer Agrarkonzerne ausgeliefert.

Im Kleinen anfangen: die GudWork-Idee. Ihr nehmt ein Päckchen vermehrungsfähige Samen und verschenkt zu allen Geburtstagen selbst vorgezogene Pflanzen mit der Idee, diese „selbst Samen erzeugen zu lassen“, und im nächsten Jahr gibt´s dann eine „SamenTausch Börse“…. Mehr

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