In Deutschland engagieren sich ca. 8 Millionen ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in Sportvereinen. Sie alle sind vom Klimawandel betroffen. Denn Hitzeperioden, Überschwemmungen und vermehrte Allergien sind große Herausforderungen, denen die oft ehrenamtlich geführten Strukturen bislang noch wenig entgegensetzen können. Das Projekt „KlimASport“ möchte dies ändern. Nun wurden erste Erkenntnisse über die Herausforderungen, Hemmnisse und Potentiale des Klimawandels in Sportvereinen in einer Masterthesis veröffentlicht.

Das Jahr 2018 war das trockenste und sonnigste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und reiht sich damit in die Liste der Hitzerekordjahre ein, die von den Jahren nach der Jahrtausendwende dominiert werden. Neben den gestiegenen Temperaturen bringt der Klimawandel weitere direkte und indirekte Folgen mit sich wie den Anstieg des Meeresspiegels, das Abschmelzen von Gletschern und die Zunahme von Extremwetterereignissen.

Was ist Klimaanpassung im Sportverein? Unter dem Stichwort Klimaanpassung werden demzufolge alle Maßnahmen verstanden, die ergriffen werden können, um die eigene Verwundbarkeit gegenüber Klimawandelfolgen zu reduzieren und eine Regeneration von diesen zu ermöglichen.

Was der Klimawandel genau für Sportvereine bedeutet, ist bisher noch kaum erforscht. Deshalb initiierte die Lust auf besser leben gGmbH das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „KlimASport“ unter Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Mehr

Und hier geht’s zur aktuellen KlimASport Pressemeldung

 

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