Das Interesse an den Ursachen für Wohlbefinden und Zufriedenheit (Glücks-Forschung) hat in den vergangenen Jahren in vielen gesellschaftlichen Bereichen zugenommen. Dies ist vermutlich u. a. vor dem Hintergrund immenser digitaler Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf unser Leben zu sehen. Auch die Schule steht dabei im Fokus der Betrachtung: Schüler erscheinen unkonzentrierter, unsozialer, orientierungsloser, uninteressierter u.v.m.. Lebens- und Sozialkompetenz werden neu gewichtet, das Unterrichten ist anspruchsvoller geworden.

Das sogenannte „Schulfach Glück“ wird seit 2007 mit großem Erfolg an mittlerweile über 100 Schulen in Deutschland und Österreich unterrichtet. In Bayern wurde mit dem „Glücks-Unterricht“ erstmals im Rahmen eines Pilotprojektes im Schuljahr 2013/14 an einigen ausgewählten Mittelschulen in München begonnen. Im Schuljahr 2017/18 startete es auch in Berlin, in 2018/19 kam Frankfurt hinzu, und es wurde auf alle Schulformen und Altersstufen erweitert. („Schulfach Glück“ ist nicht Bestandteil des offiziellen Fächerkanons der Kultusministerien.)

Im Herbst 2019 werden SETHASA gGmbH und Fritz-Schubert-Institut gGmbH nun mit dem Angebot der entsprechenden Ausbildung im Großraum Essen, Dortmund, Düsseldorf, Köln die Projektarbeit aufnehmen. Mehr

 

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