Das Frankfurter Unternehmen Perú Puro – wir sind stolz, dass sie unser Botschafter sind – arbeitet seit Jahren daran, dass ihr Kakao höchsten Ansprüchen im Hinblick auf Fairness, Ökologie und Qualität entspricht. 2019 hat Perú Puro bei der Schokoladen-Weltmeisterschaft drei Medaillen geholt.

In diesem Jahr – 2020 – bauten sich allerdings bezüglich der Kakao-Ernte unter Corona-Bedingungen vor den Bauern der Kooperative im Dorf Ivochote plötzlich ungeahnte Hürden auf. Das Geld für die Ernte hatte Perú Puro-Mitgründer Arno Wielgoss, wie üblich auf dem Konto einer Bank in der Provinzhauptstadt Quillabamba eingezahlt. Doch die Stadt liegt fünf Stunden Weg vom Urubamba-Tal entfernt, sagt Wielgoss. „Man konnte da nicht so einfach hinfahren, weil unterwegs das Militär Kontrollen machte.“

Der Bauernpräsident von Ivochote habe dann einem Lkw-Fahrer seines Vertrauens einen Blanko-Scheck mit auf den Weg gegeben, den der in Quillabamba einlöste. Das Geld – immerhin mehrere tausend Dollar – versteckte der Mann in einer Bananen-Kiste, als er nach Ivochote zurückfuhr, schildert Wielgoss die spannende Story: „Wir haben alle gezittert und gehofft, dass der Mann mit dem Geld heil ankommt.“ Denn rein theoretisch hätte ja jemand etwas von den Banknoten mitbekommen und den Lkw überfallen können, so der Firmenchef. Dazu der Bericht aus inFranken.de

 

 

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