Vom 21. bis 23. November 2016 fand auf Einladung des Rates für Nachhaltige Entwicklung erstmalig der „Open SDGclub.Berlin“ statt (Sustainable Development Goals). Auf dieser internationalen Konferenz ging es um erste Erfahrungen mit der Agenda 2030 der UN. Gäste aus 32 Ländern – hauptsächlich Vertreter zivilgesellschaftlicher Einrichtungen und Organisationen – vereinte das Engagement für mehr Nachhaltigkeit. Dieses gesellschaftlichen Anliegen soll möglichst viele Menschen erreichen und möglichst viele teilhaben lassen. 

„Die Bürgerinnen und Bürger haben eigene Narrative zu den globalen Nachhaltigkeitszielen. Sie spüren die Auswirkungen in ihrem eigenen Leben. Sie müssen nicht motiviert werden, um sich dafür einzusetzen. Wir müssen auf diese Menschen zugehen”, sagte Namhla Mniki-Mangaliso vom African Monitor in Südafrika. Vom Open SDGclub.Berlin versprach sie sich unter anderem “echte, praktische Lösungen, durch die ganz normale, arme Bürgerinnen und Bürger von den SDGs profitieren”. Ihr sei es wichtig, dass es nicht nur darum geht, “Systeme zu schaffen und mit Regierungen zu reden, sondern um echten Wandel auf lokaler Ebene”.

Der erste Open SDGclub.Berlin sollte daher vor allem, „Vertrauen herstellen, den Austausch und den Dialog weltweit anstoßen und über die Welt verbreiten“, sagte Jan-Gustav Strandenaes vom Stakeholder Forum and Pure Consultancy in Norwegen bei der Vorstellung einer während des OpenSDGclub.Berlin erarbeiteten Roadmap. „Wir müssen aus einem Baum einen Wald werden lassen“, sagte John Patrick Ngoyi von der Justice, Development and Peace Commission (JDPC), Ijebu-Ode aus Nigeria.

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