Tut sich etwas im Rahmen unserer politischen Institutionen? 15 Jahre nach der ersten Fassung der Nachhaltigkeitsstrategie präsentiert die Bundesregierung eine Neuauflage in Form der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ (DNS). In dem Dokument wird aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen die nachhaltige Entwicklung in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft vorangetrieben werden kann, um konkrete Ziele zu erreichen.

Als neue Ziele werden beispielsweise der nachhaltige Konsum und die nachhaltige Produktion benannt, die anhand von drei Messgrößen, dem Marktanteil von Produkten mit staatlichem Umweltzeichen, dem CO2-Verbrauch und der Anzahl von Unternehmen am Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme), überprüft werden sollen. Erstmals wurde auch das Thema Verteilungsgerechtigkeit festgeschrieben. Außerdem wird die Qualität der Regierungsarbeit künftig am Transparency’s Corruption Perception Index gemessen.

Für Transparenz bei den angepeilten nachhaltigen Entwicklungen sorgt ein neues Indikatorensystem, das sich vier Symbole bedient, die aus der Wettervorhersage bekannt sind. So beschreibt das Zeichen „Sonne“, dass das Ziel nahezu erreicht wird, während die „Gewitterwolke“ anzeigt, dass die Entwicklung in die falsche Richtung geht. An diesen – bisher leider wenig öffentlich kommunizierten – Punkten werden sich politische Maßnahmen messen lassen müssen. Mehr

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