Neulich bei der Lust auf besser Leben gGmbH …

Es ist wieder Montag, unser wöchentliches Meeting steht an. So langsam ist es schon so, als hätten wir nie anders unsere wöchentlichen Montagsmeetings gehalten: Um Punkt 12:30 klingelt unser Gruppenchat via Skype und wir sehen uns endlich alle wieder – wenn auch nur über die Kamera. Alex nimmt uns noch mit in ihre Küche und macht sich schnell einen Kaffee, ehe wir mit unseren To Do’s beginnen: Wir gehen unsere Projekte durch, daten uns ab und besprechen das weitere Vorgehen – gerade in der Corona-Zeit bedarf es mehr Abstimmung. Außerdem ist die veränderte Arbeitsweise Grund, sich mal auszutauschen: Wie sind unsere Kapazitäten, was sind die Herausforderungen des Home-Office, aber auch: kriegen wir genug frische Luft und Bewegung?

Nach dem unsere To Do’s für diese Woche stehen und die nächsten Meetings datiert sind, ist noch ein bisschen Zeit, um andere Dinge zu besprechen. Diesmal hat uns die Frage der „Eierlegenden Wollmilchsau“- Zahnpflege – beschäftigt. Ein etwas spezielles und untypisches Thema für die Teamsitzung, aber wie es dazu kam, erzähle ich Euch kurz:

Ich bin neben meinem Werkstudentenjob bei Lust auf besser leben Studentin, meine Klausuren wurde bis auf weiteres verschoben, es sind ohnehin Semesterferien und wann es weiter geht, das weiß niemand. Ich habe also sehr viel Zeit um zu lesen, chillen, Kleiderschrank ausmisten, neue vegane Rezepte auszuprobieren und mich intensiv meinem niemals perfekt nachhaltigen Alltag zu widmen. Das soll sich ändern und wo fangen wir besser an als am frühen Morgen: Zähneputzen.

Ich nutze nun schon länger eine Holzzahnbürste – nachhaltig oder? Aber ich bin ehrlich, ich bin eigentlich kein Fan, der Geschmack danach ist, als hätte ich am Vortag Knoblauch gegessen. Beim nächsten Einkaufen schaue ich also genauer hin: Es gibt schon wirklich viele Alternativen zu der konventionellen Plastikzahnbürste. Ich probiere mal die Bambuszahnbürste. Ist das okay? Denn Bambus wächst ja nicht in Deutschland und der Weg hierher verbraucht auch eine Menge an CO2. Ich beschließe also das Thema in unser nächstes Montagsmeeting zu nehmen. Da fällt mir ein: Über Zahnbürsten recherchierten wir schon mal im Rahmen unserer Serie „Nachhaltig einkaufen!?“

Dass ich mit dem Thema in unserer Runde offene Türen einrenne, habe ich mir schon gedacht. Wir erzählen uns gegenseitig unsere Erfahrungen. Die eine nutzt eine recycelte-Plastik- Zahnbürste, die andere eine Bambuszahnbürste und eine Elektrozahnbürste ist auch in unserer Runde am Start. Das hat alles so seine Vor- und Nachteile: Sei es das subjektive Gefühl des komischen Geschmackes im Mund, der weite Weg des Bambus oder noch nicht existierende recycelte Elektrozahnbürstenköpfe für die eigene Zahnbürste. Aber wir sind uns einig: Die „Eierlegende Wollmilchsau“- Zahnbürste gibt es wohl nicht. Jede*r muss es nach seinem Gewissen entscheiden und wir glauben außerdem: Darüber Reden und das bewusste Zähneputzen ist das Allerwichtigste.

Ich werde nun wohl eins nach dem anderen ausprobieren und bin gespannt, was sich an meinem Alltag noch alles verändern lässt.

Eure Frederike

#loveandpeace

Schlagworte: , , , , , , ,