Neulich bei der Lust auf besser Leben gGmbH …

Liebe Leser*innen,

Bei meinem Sonntagsspaziergang am Bad Nauheimer Waldrand hingen am allerletzten Haus bevor der Wald begann, schon leicht vergilbt aber immer noch gut erkennbar, einlaminierte Karten der Sustainable Development Goals. Dies fand ich sehr überraschend, hatte ich das an diesem Ort doch am allerwenigsten erwartet.

   

Die Sustainable Development Goals, also nachhaltige Entwicklungsziele, sind 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden und haben als weltweite Agenda das Ziel beispielsweise Armut und Hunger zu bekämpfen und unseren Planeten zu schützen. Eine Liste der 17 SDGs und ihrer Erläuterungen findet Ihr hier.

Auch in unserer Arbeit bei Lust auf besser leben spielen die SDGs eine bedeutende Rolle. Wir fragen uns häufig, wie wir mit unserer manchmal doch sehr lokalen Arbeit in Frankfurt am Main Probleme wie Armut und Hunger oder weniger Ungleichheit weltweit bekämpfen können. Nun, unsere Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit greifen viele der SDG-Themen auf. Direkt können wir unsere Arbeit vielleicht in den SDGs Nummer 11: „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, 12: „Nachhaltiger Konsum und Produktion“, 13: „Klimaschutz und Anpassung“, 15: „Leben an Land“ verorten. Indirekt hat Nachhaltigkeit aber auch vielfältige weiter Implikationen und auch wir versuchen – beruflich und privat – die globale Perspektive unseres Handelns nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein Schlüssel stellt hier auch die Bildungsarbeit dar – Alexandra hat hierzu vor zwei Wochen einen tollen Blogbeitrag geschrieben und stellt dort einige unserer Bildungsprojekte vor.

Wir versuchen auf verschiedenen Wegen und manchmal auch ganz nebenbei zu vermitteln, dass unser lokales Handeln, globale Auswirkungen hat. Zuletzt trafen wir uns beispielsweise beim ersten virtuellen Nachhaltigkeitsbotschafterklubtreffen zum Thema globale Lieferketten und verdeutlichten uns diese über die für alle sehr greifbaren Beispiele Schokolade und Kleidung. Hier spielen unter anderem Aspekte der Menschenrechte, faire Löhne und Gesundheit eine Rolle. Bei dem Treffen besprachen wir außerdem die Diskussion um ein Lieferkettengesetz (hier ein Link zur Initiative https://lieferkettengesetz.de). Soviel sei schon einmal verraten: Die Frankfurter Gewerbetreibenden fanden die Initiative sehr interessant und meinen, wir alle tragen auch eine globale Verantwortung. Einen ausführlichen Bericht zum Nachhaltigkeitsbotschafterklubtreffen findet ihr im nächsten Newsletter!

Wenn man sich die SDGs vor Augen hält und sich darüber Gedanken macht, merkt man wie stark sie ineinandergreifen und auch uns betreffen. Uns hilft das in unserer täglichen Arbeit immer wieder, Nachhaltigkeit ganzheitlich zu denken.

Viele Grüße und eine schöne Restwoche

Eure Jaya

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