Gemeinsame Ringvorlesung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, des Exzellenzclusters Normative Orders der Goethe-Universität Frankfurt und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Wie lässt sich die Erhaltung von Arten, biologischer Vielfalt und natürlichen Systemen sinnvoll begründen und rechtfertigen: in Begriffen des wirtschaftlichen Wertes der natürlichen Güter und Dienstleistungen oder aus ethischen und moralischen Gründen? Sind nicht-wirtschaftliche Möglichkeiten der Bewertung der Natur akzeptabel oder werden sie aus kontroversen ethischen und religiösen Auffassungen heraus begründet, die von der Bevölkerungsbreite kaum jemals akzeptiert werden? Wie sollte die Verantwortung für den Schutz der biologischen Vielfalt weltweit geteilt werden – und lässt sich das Recht auf eine nachhaltige Entwicklung mit dem Schutz der Biodiversität in Einklang bringen? Heute gibt es immer mehr wissenschaftliche Anhaltspunkte, dass der Mensch einen massiven Verlust biologischer Vielfalt verursacht und damit die natürlichen Systeme des Planeten in ihrer Gesamtheit bedroht. In diesem Kontext soll der Wert und die Bewertung von Natur in der gemeinsamen dreiteiligen Ringvorlesung umfassend diskutiert werden.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Prof. John O’Neill Ph.D. (University of Manchester)30

“What’s wrong with ecosystem services?” (Vortrag in englischer Sprache)


Mittwoch, 21. Dezember 2016

Konrad Ott (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

„Kann die Umweltethik den Schutz der Biodiversität begründen“


Montag, 9. Januar 2017

Prof. Dr. Christoph Görg (Universität Klagenfurt, Institut für Soziale Ökologie Wien)

„Ökosystemleistungen – Zwischen Bewertung und Inwertsetzung von Natur“


Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Georg-Voigt-Straße 14, 60325 Frankfurt. Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zeit: 18:00 bis 20:00 Uhr

isoe                                     senckenberg-biodiversity

 

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