Neulich bei der Lust auf besser Leben gGmbH …

Wenn ich in meinen Kalender für diese Woche schaue, sehe ich eine Videoschalte nach der nächsten. Neben meiner Tätigkeit bei Lust auf besser leben studiere ich im Master Wirtschaftsinformatik. Durch Corona lernen wir Studenten dieses Semester eine andere Lehre kennen: die Virtuelle. Das heißt auf meinem Programm stehen Vorlesungen, Seminare, Gruppenmeetings mit Kommilitonen für Gruppenarbeiten  und meine Meetings mit Lust auf besser leben.

Aber auch die Freizeit darf nicht zu kurz kommen: Meine Freundinnen – die verstreut in Deutschland wohnen – und ich haben zu Beginn der Corona-Pandemanie angefangen über Videokonferenzen zusammen Sport zu machen. Auch regelmäßige Spieleabende mit meinen lieben Freunden aus Frankfurt finden online statt (einige Spiele eignen sich sehr gut, meine Favoriten: Stadt, Land, Fluss und Qwixx). Und der ein oder andere Serienmarathon oder Filmeabend schleicht sich auch manchmal ein. Mein Wohnzimmer ist zur Zeit also Bibliothek, Büro, Fitnessstudio, Spieleparadies und Kino.

Wenn jedes Wohnzimmer gerade so aussieht, und davon gehe ich aus, kein Wunder also, dass der De-Cix Rekordwerte erreicht. Der De-Cix ist in Frankfurt und der größte Internet-Knoten der Welt. Nicht nur mein Strom- und Internetverbrauch steigt also in Zeiten von Corona an. Doch was bedeutet das für das Klima?

CO2-Ausstoß von Video-Calls

Eine Videokonferenz verbraucht zwischen 28 und 620 Gramm CO2. Das ist relativ wenig, wenn man bedenkt, dass zur Zeit dadurch viele Flugreisen und Auto- und Zugfahrten gespart werden. Das sollte meiner Meinung auch nach Corona so bleiben. Doch Absprachen mit Kommilitonen und Spieleabende, zu denen ich zu Fuß gehen könnte, sind nicht nur Energie sparender sondern machen auch mehr Spaß. Diese Dinge werde ich also nach Corona wieder lieber Face-To-Face erledigen.

Beim Streamen sieht das ganze etwas düsterer aus. Eine Stunde streamen kostet uns 833 g CO2. In Zukunft werde ich also versuchen, den Tatort wirklich um um 20:15 Uhr zu schauen. Warum eine halbe Stunde später streamen? Denn Analog-TV verbraucht pro Stunde nur 125g CO2.

Wichtig ist auch, dass wir immer die Endgeräte wirklich ausschalten, wenn wir sie nicht brauchen. Wir von Lust auf besser leben achten auch zunehmend darauf, keine großen Dateien hin und herzuschicken und wenn doch, dann zu Nebenverkehrszeiten (zw.14-16 Uhr oder ab 20 Uhr).


Mein Fazit ist, dass Corona große Chancen im Bereich der Videokonferenzen bringt, denn im Vergleich zu Flugreisen können wir sehr viel einsparen. Das stimmt mich glücklich.

Schöne Woche

Eure Fredi

 

Schlagworte: , , , , , , , ,