Pünktlich seit dem UN-Weltbienentag (20. Mai) können sich Frankfurterinnen und Frankfurter an „Samen-Automaten“ zur Rettung der Bienen erfreuen und für ein paar Cent Saatgut ziehen.

Insbesondere in Städten werden Flächen zubetoniert und Vorgärten in vermeintliche Schottergärten verschüttet. Damit geht Lebensraum für Bienen und andere wichtige Insekten verloren. Der Einsatz von Pestiziden vergiftet Insekten und Pflanzennektar als Nahrungsgrundlage ist in Zeiten von Monokulturen nur schwer zu finden. Viele Balkone und Vorgärten bieten noch ungenutztes Potenzial. Dort kann bienenfreundliches Saatgut ausgesät werden, so dass unsere summenden Bestäuber Nahrung finden. Die Lösung ist ebenso pfiffig wie simpel.

Das Bildungsprojekt Bienenretter des Frankfurter Vereins FINE – Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung bringt die Idee, die zusammen mit dem Dortmunder Initiator der Idee, Sebastian Everding, entwickelt wurde, nun auch nach Frankfurt:

Am Eingang Burgstraße des Günthersburgparks sind seit dieser Woche zwei Kaugummi-Automaten in knalligem Gelb zu „Samen-Automaten“ umgerüstet. Weitere Automaten folgen demnächst in der Innenstadt und in Offenbach. Mehr in der Pressemitteilung Saatgut aus Kaugummiautomaten

 

  

  

 

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