Im vergangenen Blogpost 8 präsentierten wir die ersten acht Forderungen des Frankfurter Ernährungsrates:

1. Endlich eine kommunale Ernährungsstrategie für Frankfurt am Main entwickeln! 9 Forderungen des Ernährungsrates Frankfurt am Main an die Stadt
2. Eine zuständige Stelle für das Thema Nachhaltige Ernährung in der Stadt Frankfurt am Main
3. Beitritt Bio-Städte-Netzwerk.
4. Bereitstellung städtischer Flächen für gemeinschaftlichen Obst- und Gemüseanbau.
5. Food Hub mit öffentlicher Gemeinschaftsküche.
6. Ein Mindestanteil von regionalen und Bio-Produkten in öffentlichen Einrichtungen und Gemeinschaftsverpflegungen.
7. Förderung von Projekten, die sich dem Thema Nachhaltige Ernährung widmen.
8. Änderung der bestehenden Marktordnung. Abschließend die letzte Forderung aus dem Katalog:


9. Das Thema Nachhaltige Ernährung in die Erziehung, Aufklärung und Bildung mit einbinden

„Ernährungsbildung muss Bestandteil der schulischen Lehrpläne werden. Da die Stadt Frankfurt nur begrenzte Möglichkeiten auf Ausgestaltung der Lehrpläne hat, müssen in den Schulen alle möglichen Gelegenheiten genutzt werden, um in den Kindern so früh wie möglich das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung zu wecken. Schulgärten, gemeinschaftliches Kochen, der Besuch von Produzenten – dies sind nur einige Beispiele für anschaulichen Unterricht. Aber auch theoretisch kann bspw. über den Zusammenhang unseres Lebensmittelkonsums und Umwelt-und Klimaschutz informiert werden. Die Wertschätzung für Lebensmittel wird erst erreicht, wenn umfangreiches Wissen über Produktion und Verarbeitung vorhanden ist. Der Ernährungsrat fordert daher „Ernährungsbotschafter“ in allen Frankfurter Schulen.“

Hier findet Ihr die Details zu den 9 Forderungen noch einmal zusammen gefasst

 

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