Vor 200 Jahren erfand Karl Drais mit seiner „Draisine“ eine Laufmaschine auf zwei Rädern – noch ohne Pedale. Bald darauf waren Fahrräder schon nicht mehr aus dem Straßenbild wegzudenken. Vom Auto regelrecht an den Rand des Straßenverkehrs gedrängt wurden sie erst Mitte des 20. Jahrhunderts. Heute gewinnt das Fahrrad zunehmend an Bedeutung, wenn es um eine nachhaltige Lebensweise geht.

Der Trend zum Fahrrad ist auch in Frankfurt zu beobachten: in den letzten zwei Jahren stieg die Anzahl an Radfahrerinnen und Radfahrern, die innerhalb von acht Stunden in der Innenstadt gezählt wurden, um ein Drittel auf 44.000 an. Zu Beginn der Verkehrszählung 1988 waren es noch 8.000. Viele Städte sind bemüht, die Fahrradinfrastruktur zu verbessern. Durch den Ausbau von Radwegen, durch Fahrradschnellwege oder auch durch Fahrverbote für den motorisierten Verkehr sollen mehr Leute vom Auto auf das Fahrrad umsteigen. Mehr

 

 

Quelle: Institut für sozial-ökologische Forschung

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