Wärmepumpen können Umweltwärme aus unterschiedlichen Quellen anzapfen: Grundwasser mit Hilfe von Brunnen, Erdwärme mit Flächenkollektoren oder Erdsonden. Auch der Umgebungsluft kann Wärme entzogen werden, am wenigsten allerdings im Winter – gerade dann, wenn am meisten Wärme gebraucht wird. Dies ist ein entscheidender Nachteil für die Effizienz der Wärmepumpe, die eine ganzjährig möglichst hohe Temperatur der Quelle und eine möglichst niedrige Temperatur der Heizflächen braucht. Wärmepumpen, die Grundwasser oder Erdwärme nutzen, erreichen daher deutlich höhere Jahresarbeitszahlen. Allerdings sind hier auch die Investitionskosten wesentlich höher. Dazu ein Interview mit einem Energieexperten der Verbraucherzentrale NRW

Unsere Freunde von Perspective Daily gehen das Thema lyrischer an: Stell dir vor, du sitzt in einem Boot auf einem großen, klaren Bergsee, das Wasser ist kristallklar. Du hast Durst und willst einen Schluck trinken. Du hast 2 Optionen:

  • Du kannst ans andere Ende des Sees rudern, aussteigen und völlig verschwitzt und außer Puste in einer Gaststätte ein Glas Mineralwasser bestellen.
  • Oder du tauchst einfach deine beiden Hände ins kühle Nass und nimmst einen großen Schluck.

Warum einen riesigen Aufwand betreiben, um etwas herbeizuschaffen, das in unmittelbarer Umgebung im Überfluss vorhanden ist?

Grafik: Perspective Daily

 

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