Our World In Data ist eine englischsprachige Onlinepublikation dreier Wissenschaftler der University of Oxford. Sie bildet Entwicklungstrends einer großen Bandbreite weltweit relevanter Themen ab – von Gesundheit, Ernährung, Erziehung bis hin zu Energieverbrauch und Umweltveränderungen.

Die vorliegende Studie behandelt die Veränderung menschlicher Lebensbedingungen der vergangenen Jahrhunderte/Jahrzehnte exemplarisch an sechs Themenfeldern:

  • Armut
  • Alfabetisierung
  • Gesundheit
  • Freiheit
  • Bevölkerungwachstum
  • Erziehung.

Sie stellt einen deutlichen Unterschied fest zwischen messbarer Verbesserung substanzieller Lebensverhältnisse und öffentlicher Wahrnehmung: die aktuelle Wahrnehmung der Bevölkerungsmehrheit wo auch immer fokussiert sich nicht auf Veränderungen, sondern schwerpunktmäßig auf Verschlechterungen. Originaltext

Dieses „sich hingezogen fühlen zu bad news“ führt die Studie ohne Schuldzuweisung auf mangelnde Bildung und zuerst auf mangelnde Geschichtskenntnis zurück.  Erlaubt mir bitte dazu ein Zitat, denn besser kann man´s nicht ausdrücken:

Knowing that we have come a long way in improving living conditions and the notion that our work is worthwhile is to us all what self-respect is to individuals. It is a necessary condition for self-improvement.

Das Wissen, dass wir einen langen Weg zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen gegangen sind, und die Vorstellung, dass unsere Arbeit lohnt, bedeutet für uns alle, was Selbstachtung für Einzelpersonen ist. Es ist eine notwendige Voraussetzung für Weiterentwicklung.

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